“Mit großer Zuneigung, Respekt und auch mit Humor schildert Skrobanek nicht nur die Gefährdungen dieser Liebe, sondern auch sehr genau das familiäre Umfeld. Dabei ist die Behinderung gar nicht das Hauptthema, sondern einfach der gegebene Rahmen, in dem sich die herrlich eigensinnigen Figuren bewegen, die vom blinden David Knors und der bereits filmerfahrenen, gehörlosen Cindy Klink erfrischend natürlich und völlig unverkrampft gespielt werden.” (Knut Elstermann – radioeins)

Als wäre es leicht
Regie: Milan Skrobanek, Deutschland 2026 - Drama
Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.
Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
ALS WÄRE ES LEICHT wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

