Im Jahr 1956 erfindet die bei einer Schweizer Werbefirma als Texterin angestellte Emmi Creola gegen den Widerstand der Geschäftsleitung die Kunstfigur Betty Bossi und beginnt unter diesem Namen Kochtipps und Rezepte zu verfassen. Mit viel Feingefühl und Humor entwirft der Film das bunte Sittenbild einer Zeit, in der sich emanzipierende Frauen in der Schweiz die Ausnahme waren.

Hallo Betty
Regie: Pierre Monnard, Schweiz 2025 - Komödie
Wir schreiben das Jahr 1956. Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) soll die Produkte einer Speiseölfirma vermarkten und erfindet dabei gegen den Widerstand ihrer Agentur die Kunstfigur Betty Bossi. Die «Köchin und Hausfrau der Nation» wird schon bald populär und erhält jede Menge Fanpost. Viele Leute glauben, dass es Frau Bossi tatsächlich gibt. Die bis anhin eher zurückhaltende Emmi gerät unverhofft ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Das neue Promileben als Schweizer Kochikone ist aufregend, aber auch kräftezehrend. Emmi kämpft in der Agentur gegen Neid und Missgunst ihrer männlichen Kollegen und versucht zu Hause weiterhin eine liebevolle Mutter und Ehefrau zu sein - ganz nach dem Vorbild ihrer Kunstfigur. Emmi wird so immer mehr aufgerieben zwischen Beruf und Familie. Mit berührenden Momenten und feinem Humor zeichnet HALLO BETTY ein buntes Sittenbild jener Zeit.



