Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war - Dokumentarfilm Regie: Regina Schilling, Deutschland/Österreich 2026 | 95 Minuten
Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war - Dokumentarfilm Regie: Regina Schilling, Deutschland/Österreich 2026 | 95 Minuten

Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war

Di., 18.08.2026 17:00 Uhr
So., 23.08.2026 19:00 Uhr

Regie: Regina Schilling, Deutschland/Österreich 2026 - Dokumentarfilm / 95 Minuten


Eine dokumentarische Annäherung an die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) verbindet originale Bild- und Tonaufnahmen mit einem experimentierfreudigen Zugriff der Schauspielerin Sandra Hüller auf die Autorin. Wichtige Aspekte von Bachmanns Leben werden angespielt und ihre literarische Bedeutung gewürdigt sowie ihre zerrissene Persönlichkeit angesprochen.

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

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